• Freilichtmuseum Glentleiten
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Historisches Handwerk In den zahlreichen historischen Gebäuden zeigen fast 30 Spezialisten verschiedene alte Handwerke. Schauen Sie zu, wie beim Filzen aus etwas Wolle, warmen Wasser und Seife ein Hut entsteht. Oder schauen Sie dem Schäffler über die Schulter, wenn er Fässer und Wannen aus Holz erstellt. Die Liste ist fast unerschöpflich, vom Brot backen, über Drechseln, Hosenträger sticken, Korbflechten, Sattlerei, Schmiedekunst, Wetzsteinmacherei und noch vieles mehr gibt es hier zu erkunden. Beachten Sie hierzu die Programmübersicht des Museums. Tagesaktuelle Änderungen erfahren Sie an der Museumskasse. An der Glentleiten 4 82439 Großweil, Deutschland
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Freilichtmuseum Glentleiten

Werfen sie doch mal einen Blick in den Alltag des ländlichen Oberbayerns. Nur etwa 25 Kilometer entfernt liegt das Freilichtmuseum Glentleiten. In mehr als 60 original erhaltenen Gebäuden, welche hier in historischer Almumgebung wieder mitsamt ihrer Einrichtung aufgestellt und restauriert wurden bekommen Sie Einblicke in das ländliche Leben, die Baukunst und alte fast vergessene Handwerke.  Auch viele Haus- und Nutztiere, die anderswo schon als gefährdet zählen, können hier angeschaut werden.  Es leben hier im Freilichtmuseum neben Schweinen und Ziegen Berg-, Stein- und Brillenschafe, Bayerische Landgänse, Süddeutsche Kaltblutpferde sowie Murnau-Werdenfelser Rinder. So bleibt die bis in die 1950er Jahre hier auf der Alm praktizierte traditionelle Land- und Forstwirtschaft für die Besucher erhalten.

Ausstellungen

Das Museum präsentiert in den historischen Häusern und dem Freigelände einige Themenschwerpunkte in den Dauerausstellungen.
Erkunden Sie das Thema «Heu & Milch — Grünlandwirtschaft in Oberbayern» im Wirtschaftsteil des Hofes aus Altenbeuern. Ein Faltblatt lädt sie dazu ein das Thema auch in weiteren Gebäuden zu verfolgen und weitere Aspekte der Heuernte, Viehhaltung und Milchverarbeitung zu erkunden. Diese Route führt sie in etwa zwei Stunden zu 13 Stationen im Museumsgelände.

Im Wirtschaftsteil des Gebäudes 31 sehen sie in der Ausstellung „Wasser — Vom Hausbrunnen zum Wasserhahn» wie die Bewohner früher in den ländlichen Gebieten ihre Versorgung mit Trinkwasser sichergestellt haben. Lernen Sie alles über Organisationsformen bei gemeinsamer Nutzung von Trinkwasseranlagen bis zu der Einführung von Ortsversorgungen. Hier werden auch die verschiedenen technischen Lösungen gezeigt, die bei der Wasserversorgung angewendet wurden. Mittelpunkt der Ausstellung bildet die Inszenierung einer Brunnenbaustelle, die über die beiden Stockwerke des Ausstellungsraumes reicht.

Im ehemaligen Wohnteil des Gebäudes 6 werden Werkstätten ländlicher Handwerke präsentiert: Sattlerei, Schuhmacherei, Drechslerei und Schreinerei. Regelmäßige Vorführungen ermöglichen Einblicke in Techniken und Arbeitsabläufe.
Im Wirtschaftsteil des Gebäudes befinden sich Ausstellungsräume zu ländlichem Nischengewerbe, wie Schuhgelenke des Betriebs Sollfrank, die weltweit vertrieben wurden. Am Beispiel der Kesselflickerei wird auch die Arbeitsmigration im Alpenraum thematisiert. Lernen sie das ausgestorbene Handwerk des Kesselflickens sowie die Technik des Metalldrückens am Beispiel des Kesselflickers Pietro Zannnantonio kennen.
Eine Ausstellung von Göpel, Elektro- und Verbrennungsmotoren sowie eine Lokomobile (mobile Dampfmaschine) im Freigelände bringt ihnen das Thema „Antriebstechnik und landwirtschaftliche Großgeräte» näher.  Hier sehen sie auch eine Kartoffeldämpfkolonne, mit der bis in die 1970er Jahre Futtermittel haltbar gemacht wurde.
Außerdem gibt es wechselnde Sonderausstellungen.

Mit Kindern ins Museum

Auch den jungen Gästen  wird es hier nicht langweilig. Im „Haus zum Entdecken»  werden Kinder eingeladen das Leben wie vor hundert Jahren zu erkunden. Wie lebte man damals ohne Strom und fließendes Wasser? Im Mirznhäusel (Haus 16) wird diese Entdeckerreise von der Museumsmaus Lieserl begleitet. An acht verschiedenen Stationen warten verschiedene Rätsel auf die kleinen Erkunder.  Und wer alles richtig löst kann mit dem Gewinncode dann den Tresor knacken. Das Haus ist zu den gewöhnlichen Museumsöffnungszeiten geöffnet.

Weiterhin gibt es an der Museumskasse einen speziellen Museumsführer für Familien mitKindern ab 5 Jahren. „Mit Leon und Loisl unterwegs im Freilichtmuseum Glentleiten»  beleuchtet fünf für Kinder besonders interessante Themen und vermittelt auf spielerische Weise das Wissen um das ländliche Leben, Wohnen und Wirtschaften vergangener Tage in Oberbayern. Mit 12 Karten und vielen kindgerechten Texten zum Vor- und Selbstlesen lädt der Kinderführer zum Mitmachen und aktiv sein ein. Er ist für 4,80 € erhältlich, sechs Murmeln sind auch dabei.